Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch wirft Herstellern von Energydrinks vor, ungesunde Produkte bewusst an Minderjährige zu vermarkten. „Red Bull, Monster & Co. ködern gezielt Kinder und Jugendliche, indem sie ihre Produkte mit jungen Social-Media-Influencer:innen oder Sportsponsoring in Szene setzen“, erklärte Rebeka Siegmann von Foodwatch am Mittwoch. Die Aktivisten erneuerten ihre Forderung nach einer Altersbeschränkung für den Verkauf.
Influencer machten jungen Menschen Energydrinks durch Videos in den Online-Netzwerken „schmackhaft“, kritisierte im Rahmen der Veröffentlichung ihres Reports mit dem Titel „Erst Flügel, dann Herzrasen“. Große Hersteller treten demnach zudem als Sponsoren von Sportveranstaltungen auf oder betreiben eigene „Fanclubs für Kinder“.
Foodwatch